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Nature Neuroscience  ·  19. Oktober 2026  ·  Aus Ausgabe 54

Spatiotemporal remodeling in habenula marks the onset of depression-related phenotypes

Bei Mäusen wird eine Gehirnregion Schritt für Schritt reaktiver, während Stress zu depressionsähnlichem Verhalten führt.

Patricia Molina, Denys Osypenko et al.

Ein kleines Gehirnareal namens Habenula verändert sich bei Mäusen unter lang anhaltendem Stress mit der Zeit. Wissenschaftler verfolgten die Genaktivität und die Signale der Gehirnzellen in diesem Bereich. Sie sahen, dass die Zellen mit fortschreitendem Stress stärker auf schlechte Erfahrungen reagierten. Diese Veränderungen passten zeitlich zur Zunahme von depressionsähnlichem Verhalten. Das schnell wirkende Antidepressivum Ketamin machte die Veränderungen rückgängig. Wurden die Zellen früh beruhigt, verringerte das ebenfalls die depressionsähnlichen Symptome.

Was sich dadurch ändern könnte Das frühzeitige Beruhigen bestimmter Gehirnzellen verhinderte depressionsähnliches Verhalten bei gestressten Mäusen.

Zeigt ein mögliches frühes Zeitfenster für eine Behandlung im Mausmodell, bisher nicht am Menschen getestet.

Nur männliche Mäuse, Laborstudie, noch keine Daten am Menschen.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 30. Oktober 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Nature Neuroscience). Zur Quelle

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